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Kleinwaffen / WaffenhandelKleinwaffen (Gewehre, Pistolen, MGs, etc.) und leichte Waffen (Minen, Mörser, Granatwerfer, Luftabwehrraketen) sind die üblichen Waffen für die sog. "kleinen Kriege" d.h. "Low Intensity Conflicts", Bürgerkriege, Guerrilla-Kriege. Insgesamt soll es es weltweit ca. 500 Millionen Kleinwaffen geben, wobei sich ca. die Hälfte im Privatbesitz befindet. Sie sind leicht zu bedienen, zu transportieren und zu erwerben. Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und seinen monströsen High-Tech-Waffen wurde Ihnen wenig Aufmerksamkeit zu Teil, obwohl ca. 90 Prozent aller Kriegsopfer durch diese Waffen ums Leben kommen. Im Juli 1998 trafen sich in Oslo Repräsentanten aus 21 Ländern und kamen überein, die Verbreitung von Kleinwaffen einzudämmen. Viele Staaten und Akteure sehen den Erwerb und den Einsatz von Kleinwaffen als legitim an. Im Juli 2001 fand im UN-Hauptquartier in New York die "UN Conference on Illicit Trafficking in All Aspects" statt. Rüstungskontrollexperten fordern hier fünf wesentliche Prinzipien: eine Kennzeichnungs- und Informationspflicht, um gefährliche Ansammlungen von K/LW feststellen zu können; die Schaffung strikter Exportstandards; die Dämpfung der Nachfrage von Kleinwaffen/leichten Waffen in bestimmten Regionen und die Auflösung des schwarzen Marktes.Links
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Mail an die Autoren | zuletzt aktualisiert 2003-02-12 |