Veranstaltungen

Veranstaltungen und Tagungen seit 2000



Tagung "Zukunft der Rüstungskontrolle" [.pdf, 81kB]

3.-4. Juli 2003

zusammen mit dem Forschungsverbund "Naturwissenschaft Abrüstung, Naturwissenschaft und internationale Sicherheit" (FONAS) und dem Projektverbund "Präventive Rüstungskontrolle"

Landesvertretung Hamburg in Berlin

Am 3. und 4. Juli 2003, veranstalteten das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) und der Forschungsverbund Naturwissenschaft Abrüstung, Naturwissenschaft und internationale Sicherheit (FONAS) ihre zweite Tagung zur Zukunft der Rüstungskontrolle in der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg zu Berlin. Die Planung und Durchführung lag bei der Interdisziplinären Forschungsgruppe Abrüstung und Rüstungskontrolle (IFAR) am IFSH. Die Doppelkrise um den Irak und Nordkorea prägte auch Inhalt und Ablauf der zweiten Tagung zur Zukunft der Rüstungskontrolle. Im Rahmen des von der Berghof-Stiftung unterstützten Projektes „Zukunft der Rüstungskontrolle, Abrüstung und Nonproliferation“ widmete sich die Tagung zum einen grundsätzlichen Problemen der Rüstungskontrolle und der globalen Ordnungspolitik im Lichte der aktuellen Ereignisse. Zum anderen wurden Fragen nach dem Verhältnis von substaatlichen Akteuren und Rüstungskontrolle, humanitären Problemen und der Beitrag Europas in den Blick genommen. Das Treffen ist die Ergänzung der ersten Tagung „Zukunft der Rüstungskontrolle“ vom Dezember 2002. Während der erste Workshop eine Fachtagung mit Rüstungskontrollexperten war, widmete sich die zweite Tagung dem Dialog mit der Öffentlichkeit und den NGOs. So fand am ersten Abend eine Podiumsdiskussion mit Vertretern des Parlaments (Uta Zapf, Vorsitzende des Unterausschusses für Rüstungskontrolle, Abrüstung und Nichtverbreitung), der Bundesregierung (Botschafter Dr. W. Schmid, Beauftragter der Bundesregierung für Fragen der Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung) und von Nichtregierungsorganisationen (X. Hall/IPPNW; T. Gebauer/Medico International und Dr. W. Liebert/FONAS) statt, die von G. Neuneck moderiert wurde. Die positive Resonanz der Vertreter aller Gruppen auf beide Tagungen hat das Tagungskonzept im Sinne des Zusammenführens von Wissenschaft, Politik und Praxis bestätigt.


VDW-Studiengruppensitzung: Militärrelevante Risikotechnologien [.pdf, 4kB]

12. Juni 2003

Zusammen mit der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler, e.V. (VDW)

Deutsche Stiftung Friedensforschung, Osnabrück

Am 12. Juni 2003 fand in den Räumen der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) zu Osnabrück eine Studiengruppensitzung der Vereinigung Deutscher Wisenschaftler (VDW) zum Thema "Militärrelevante Risikotechnologien" statt. Die Veranstaltung wurde von der Interdisziplinären Forschungsgruppe Abrüstung und Rüstungskontrolle (IFAR) am IFSH organisiert und durchgeführt. Ihr Ziel war es, Wissenschafts- und Technologiebereiche; ihre Forschungsprogramme und zu erwartenden Ergebnisse auf potentielle Rüstungsrelevanz bzw. Sicherheitsgefährdungen hin zu überprüfen.


Tagung "Zukunft der Rüstungskontrolle"

4.-6. Dezember 2002

zusammen mit dem Forschungsverbund "Naturwissenschaft Abrüstung, Naturwissenschaft und internationale Sicherheit" (FONAS) und dem Projektverbund "Präventive Rüstungskontrolle"

Landesvertretung Hamburg in Berlin

Ziel der Tagung war es, die bundesdeutschen Experten aus praktischer Politik und Wissenschaft an einen Tisch zu bringen, um über Bestandsaufnahmen, Defizite und Zukunftsperspektiven von Rüstungskontrolle, Abrüstung und Nonproliferation angesichts der weltpolitischen Umbrüche zu diskutieren. Unter den 35 Referenten waren u.a. Prof. Dr. Dr. Lutz (IFSH), Dr. Pflüger, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU- Bundestagsfraktion und Prof. Egon Bahr, Bundesminister a.D., Berlin. Darüber hinaus nahmen Vertreter der großen Friedensforschungsinstitute, die Rüstungskontrollabteilungen des Auswärtigen Amtes und des BMVg, politikberatende Institutionen sowie internationale Einrichtungen und NGOs teil. G. Neuneck und Christian Mölling hielten den Einführungsvortrag zu dieser Tagung. G. Neuneck referierte zusätzlich zu den Themen "Entwicklungstrends in der militärischen Hochtechnologie" und "Nukleare Abrüstung und Rüstungskontrolle: ABM, START/SORT und Weltraum". C. Mölling trug zum Thema "Rüstungskontrolle unter den Bedingungen technologischer Innovation" vor. Die Veranstaltung wurde von der Arbeitsgruppe organisiert und von der "Berghof-Stiftung" finanziert.


Internationale Konferenz "Rüstungskontrolle im Cyberspace"
Perspektiven der Friedenspolitik im Zeitalter von Computerattacken".


29.-30. Juni 2001 in Berlin

Zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung, der HSFK, FONAS.


Workshop "Ist ein Verbot von Weltraumwaffen möglich?
Wie weiter mit dem Göttinger Vertragsentwurf zur
Begrenzung der militärischen Nutzung des Weltraums?"


16. November 2001

Veranstalter: VDW , Naturwissenschaftlerinitiative, INESAP und Pugwash Deutschland

Magnus-Haus der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Berlin

Zweck des eintägigen Workshops war es, die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten für ein Verbot von Weltraumwaffen zu diskutieren und mögliche Umsetzungsstrategien zu erörtern. Impulsreferate führten in die technischen Möglichkeiten und Programme einer Weltraumbewaffnung, den Stand und aktuelle Entwicklungslinien der Rüstungskontrolle im Weltraum sowie in die völkerrechtlichen Bedingungen ein. Neben den ausrichtenden Instituten nahmen Vertreter des Büros für Technikfolgenabschätzung, des Verteidigungsministeriums, des Auswärtigen Amtes sowie der Fachpresse teil.


Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

16.11. 2001

Veranstalter: Vereinigung Deutscher Wissenschaftler, IFAR

Politische Einschätzungen der Konsequenzen bei Einführung einer Raketenabwehr wurden bei der Vorstellung eines Forschungsmemorandums der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) der Öffentlichkeit präsentiert. Bei der Veranstaltung am nahmen u.a. Dieter S. Lutz, Hans-Peter Dürr, Bernd Kubbig, Egon Bahr und Götz Neuneck teil. Die Ergebnisse wurde durch Medien und Politiker zur Kenntnis genommen und fanden u.a. Berücksichtigung in allen politischen Parteien.


"13th Summer Symposium on Science and World Affairs"

21.-30. Juli 2001

Europäische Akademie in Berlin.


Projektverbund "Präventive Rüstungskontrolle"

15. März 2001

Magnus-Haus der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Berlin

Präsentation der Projektergebnisse der BMBF-Projekte


Internationaler Workshop
"National and Theater Missile Defenses after the US Elections"


Vom BMBF unterstütztes Projekt: Raketenabwehr, ABM-Vertrag und Präventive Rüstungskontrolle

14.-17. Februar 2001

Katholischen Akademie Berlin

Teilnehmer waren renommierte Experten aus den USA, Russland, China, Großbritannien, Pakistan und Japan Der erste Teil der Tagung widmete sich unter Beteiligung des Auswärtigen Amtes und des Verteidigungsministeriums Fragen der Architektur und Funktionsfähigkeit der Raketenabwehrprogramme. Den zweiten Teil eröffnete Botschafter Klaus Neubert, Beauftragter der Bundesregierung zu Fragen der Rüstungskontrolle und Abrüstung. Ca. 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bundesministerien, Parlament und Botschaften folgten den Vorträgen, die die Optionen und Implikationen der kurz zuvor ins Amt eingeführten Bush-Administration vorstellten. Neben diesen unmittelbaren Briefings nutzten diverse Printmedien (SZ, DIE ZEIT), Radiosender (DLF, HR) sowie die ARD (Fakt, Nano) die Gelegenheit zur Berichterstattung.


Mail an die Autoren | zuletzt aktualisiert 2003-12-17